Dating Paul

März 31, 2008

Diversifikation – next steps …

von Paul

Das Thema “Diversifikation” beschäftigt nach wie vor die ganze Flirt-Branche. Die Dating-Labs und das Love-Loft arbeiten permanent an der Segmentierung von Markt und Kunden. Da wird geclustert bis die Schwarte kracht. Nach intensiver Forschung und einigen Flaschen Lambrusco (Warum darf dieses Zeug eigentlich noch verkauft werden?) haben nun die führenden Köpfe aus Marketing und Produktentwicklung beschlossenen, jetzt die echte Herausforderung zu suchen und sich um eine wirklich enge Nische zu kümmern, die bisher noch von keinem Konkurrenten angegangen wurde, aber vor Einsamkeit nur so strotzt und somit jede Menge Potential bietet. PFAHLSITZER!

Unsere Vordenker sind sich einig darin, dass Pfahlsitzen groß im kommen ist. Ende der 90er war Pfalsitzen en vogue, ging dann aber wieder unter, und wurde ohne mediale Beachtung nur von einer wirklich kleinen Subkultur weiter betrieben. Im Zuge der immer schneller rollenden notorischen Retrowelle ist es aber sicher, dass auch Pfahlsitzen wieder ein heißes Eisen wird – grade bei unserer immer ziselierter werdenden Zivilisation.

Darum demnächst und nur bei uns: Pfahlsitzerdating!

(Wir werden auch die nächsten Pfahlsitzweltmeisterschaft sponsern, bei welchen wieder um den Vlad Tepes Pokal um die Wette gepfahlsessen wird, von welchen allerdings noch nicht fest steht wo und wann sie stattfinden werden. Gut im Rennen liegen aktuell Venedig und Pforzheim.)

März 25, 2008

Aufgetauchtes und Passiertes

von Paul

Über Ostern war ich auf Wallfahrt zur St. Paul’s Cathedral. Mache ich jedes Jahr. Ich schnappe mir nen Kasten Paulaner, fahr damit nach London und trinke ihn vor der St. Paul’s Cathedral aus. Dazu gibt es lecker fettig Fish’n'Chips. Während ich also bei den netten Insulanern meinem Paul-Pilgertum nachkam, ereigneten sich hier folgende Geschichten.

März 12, 2008

B. O. Ring – Werk 4 – Diversifikation

von Paul

Entstanden ist dieses Werk zu einem Zeitpunkt, als im Unternehmen mal wieder heftig über das Thema Diversifikation diskutiert wurde. Dieses Thema ist ein Wellenthema, welches im thematischen Tidenhub immer mal wieder nach oben brandet. Wenn die Diversifikation dann durch die Agenda settet, dann stormts im Brain, Minds werden gemappt und Visionen fusionieren mit Missionen.

Da auch andere Branchen die Zyklizität der Diversifikation kennen, wurde dieses Werk von Boris zu einem besonders exorbitanten Preis verkauft. Die Kunstkritik schreibt folgendes:

“Eine quasi-pleonastische Auseinandersetzung mit der Suche nach der unentdeckten Lücke. Die heitere Oberfläche lässt Grabenkämpfe durchscheinen. Einmal mehr ein Werk mit Tiefgang.” (Ingolf Lück, Zwischenraumforscher)

“Das Diverse ist in der aktuellen Strömung des abendländischen Profidilettantismus der Farbkleks der gefehlt hat.” (Sören Kennerknecht, Wunst-Magazin)

“Des Interessante am Loch im Käs’ ist ja net das Loch, sondern der Käs’ drumrum.” (Roger Bastong, Bund deutscher Käsereifachbetriebe)

BORingWerk3_Diversifikation

März 9, 2008

Erfolgsgeschichte zum Weltfrauentag

von Paul

Der 8. März ist ja schon ewig Weltfrauentag. Ein Welttag mit langer Tradition und Geschichte, ein Tag, dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen, und die nicht erst in der letzten Dekade schwer gedüngt gewachsen sind, so wie es etwa bei dem seit 1997 immer am 2. Februar begangenen Welttag der Feuchtgebiete ist. Im Gegensatz zum Welttag der Feuchtgebiete reicht die Geschichte des Weltfrauentages zurück in das 19. Jahrhundert und soll seinen Ursprung haben in einem spontanen Streik ausgebeuteter Näherinnen in New York, denen es am 8. März 1852 mächtig auf den Apfel ging, dass am Ende des langen Arbeitstages nichts verdient war als wunde Finger.

Im Geiste dieser Ursprungslegende trafen sich am 8. März des Jahres 2004 die Frauen des Antirassistischen Arbeitskreises der Fleischereifachverkäuferinnen des Münchener Glockenbachviertels zu einem offenen Diskussionsabend und sprachen über ein Thema, dass ihnen schon lange unter den Nägeln brannte: Ein Wurstverkaufskonsortium ohne männliche Kontrolle! Das Ergebnis war die Gründung der lesbischen Metzgereikette Vaginale Wurstwaren e.V., die seit dem Jahr 2005 erfolgreich in der noch immer männerdominierten Wurstszene aufräumt.

Schon 2006 kam es zum ersten großen Zusammenschluss in der Szene, als die Vaginale Wurstwaren e.V. mit dem nichtlesbischen Female Fleisch Kollektiv Süd-West fusionierte und seitdem als Lady Meat COOP für Aufsehen sorgt und immer wieder bei internationalen Wettverwurstungen fordere Platzierungen erreicht. Es folgten eine Reihe weiterer wegweisender Verbindungen, unter anderem eine Kooperation mit der schwulen Fahradladenkette GayPäckträger, der Gemeinschaft deutscher Leuchtturmwärterinnen (GDL) und des Vereins zur Abschaffung überholter Gender-Normen.

Seit Anfang 2007 gehören auch wir als Online-Dating-Börse in dieses Netzwerk und stehen in einem ständigen Austausch. Außerdem unterstützen wir die Lady Meat COOP bei der Organisation der Speeddatingweltmeisterschaften, die seit letztem Jahr immer genau 42 Tage nach dem Weltfrauentag stattfinden.

(Übrigens: Dieses Jahr werden die Speeddatingweltmeisterschaften am 30. April in Helsinki stattfinden. Singles aller Geschlechter sind herzlich eingeladen sich zu bewerben. Dating-Paul leitet Bewerbungen gerne an die richtige Stelle weiter. Fragen zu den Speeddatingweltmeisterschaften? Dating-Paul antwortet gerne!)

März 4, 2008

Post von Russ Powers

von Paul

Ich kenne den gar nicht, den Russ. Vielleicht ein Freund eines Freundes? Aber wer hat da wieder intime Details ausgeplaudert? Jedenfalls hat mir der Russ heute eine Mail geschickt, in der er mir dabei helfen will, dass ich meine Potenzprobleme endlich in den Griff bekomme. Nett von dem Mann, belastet ja doch, sowas. Man muss nur Vi. nehmen, meint der Russ, der Herr Powers. Ich stelle mir Fragen: Ist der Herr Powers verwandt mit Stefanie Powers, alias Jennifer Hart, der traumhaften Frau von Jonathan Hart, alias Robert Wagner, die zusammen ihrem mörderischen Hobby nachgehen, während Max die Küche aufräumt oder das gelbe Mercedes-Cabrio poliert und Friedwart auf den Teppich macht? NEIN! Ist er nicht, da Stefanie Powers gar nicht Stefanie Powers heißt sondern Stefania Zofia Federkiewicz.

Ist Russ vielleicht der Sohn von Russ Meyer, dem glorreichen Regisseur von Filmmeilensteinen wie Vixen!, SuperVixens und Beneath the Valley of the Ultravixens, in welchen es zentral um die Darstellung massiv gewachsener sekundärer Geschlechtsorgane ging? Möglich …

Jedenfalls bietet mir der Russ dieses Vi. zum Vorzugspreis an und schreibt zur Dosierung:

“Eine volle 100-mg-Dosis macht den Schwanz zum Schwert. Wer es übertreibt, ist Schuld, wenn die Herzallerliebste am Ende einen Y-förmigen Sarg braucht. Für die meisten von uns sind 50 mg mehr als genug, wenn man das gute Stück zwischen den Höhepunkten auch mal hängen lassen will … zur Not hilft es da vielleicht, sich ein nacktes Großmütterchen vorzustellen.”

Passieren kann mit diesem Vi. auch nix, wie es scheint, jedenfalls sagt der Russ:

“Die Nebenwirkungen sind minimal: manchmal eine verstopfte Nase, kurzzeitig ein roter Kopf – kein Kopfschmerz, sondern das Gefühl, als würde man eine Flasche eiskalte Cola in einem Zug trinken.”

Klingt doch gut, alles.