März 12, 2008
B. O. Ring – Werk 4 – Diversifikation
Entstanden ist dieses Werk zu einem Zeitpunkt, als im Unternehmen mal wieder heftig über das Thema Diversifikation diskutiert wurde. Dieses Thema ist ein Wellenthema, welches im thematischen Tidenhub immer mal wieder nach oben brandet. Wenn die Diversifikation dann durch die Agenda settet, dann stormts im Brain, Minds werden gemappt und Visionen fusionieren mit Missionen.
Da auch andere Branchen die Zyklizität der Diversifikation kennen, wurde dieses Werk von Boris zu einem besonders exorbitanten Preis verkauft. Die Kunstkritik schreibt folgendes:
“Eine quasi-pleonastische Auseinandersetzung mit der Suche nach der unentdeckten Lücke. Die heitere Oberfläche lässt Grabenkämpfe durchscheinen. Einmal mehr ein Werk mit Tiefgang.†(Ingolf Lück, Zwischenraumforscher)
“Das Diverse ist in der aktuellen Strömung des abendländischen Profidilettantismus der Farbkleks der gefehlt hat.†(Sören Kennerknecht, Wunst-Magazin)
“Des Interessante am Loch im Käs’ ist ja net das Loch, sondern der Käs’ drumrum.†(Roger Bastong, Bund deutscher Käsereifachbetriebe)
Ich kritisiere das. Veränderungen mag ich nicht. Sowas kann man mir nicht verkaufen. Auch nicht für eine exorbitanten Preis.
geht ja auch gar nicht … is ja schon verkauft, das Teil. Und, liebe, geschätze Frau Ballack … Veränderung nicht mögen? … tstststs … was ist das denn? Veränderung ist Motor, ist Antrieb, ist Chance. Wo wäre denn die deutsche Mannschaft, wenn der Klinshorst und der Jogibär nicht erstmal zünftig hinverändert hätten? Na? Eben! Denkense doch da ma drüber nach vielleicht …
Mind the gap? Was soll das denn für einen Gap sein? Der zwischen Idiotie und Genie?
Nein … Boris besteht darauf, dass seine Lücke (und bei Ihm liegt die zwischen Schizophrenie und Käsekuchen) bereits ausgefüllt ist: Mit einem Gemisch aus Glaswolle und LSD.
Ein Käsekuchen aus Glaswolle…das wäre ein wahres Kunstwerk!
Käsewolle aus Glas wäre auch schön …
Hmmm vielleicht existiert Käsewolle in Holland schon…Hopla, noch etwas wichtiges zu recherchieren, danke Paul!
Was wäre das Leben ohne sinnvolle Aufgaben
Es wäre wie ein Kuchen ohne zucker. Schreckliche Vorstellung!
Trotzdem eine kleine Jammerei, lieber Paul: ich lese deinen Blog und bin immer noch nicht schön und reich. Muss ich dafür eine spezielle Mitgliedschaft abschliessen? Wenn ja, darf meine Mutter auch davon profitieren?
Schönheit und Reichtum kommen nicht über Nacht und nicht immer so, wie man es erwartet.
Auch die Heiterkeit des Herzens ist Reichtum, auch rosa Totenköpfe sind Schönheit.
Aptsocke!