Dating Paul

Mai 19, 2008

Kleine Erfolgsgeschichte

von Paul

Ich möchte Ihnen kurz eine Geschichte von zwei Menschen erzählen, die sich just bei uns gefunden haben. Eine schöne Geschichte.

Gefunden haben sich Tim Bärbel M. und Natascha Horst T., die schnell merkten, dass sie etwas gemeinsam haben, was schon früh den virtuellen Funken sprühen ließ.

Tim Bärbel, passionierter Naturist und Hobbyschwede, liest als kulturinteressierter Nichtschwimmer gerne, was im Internet über Bücher steht und suchte schon lange ein weibliches Pendant, war dabei aber beeindruckend erfolglos. Seine gehemmte, schüchterne Art und seine IKEA-Sucht führten dazu, dass es ihm unglaublich schwer fiel, Frauen anzusprechen. Zunächst ging ihm das im Internet nicht anders als in der realen Welt. Doch das wurde anders, als er das Profil von Natascha Horst T. aus der Lüneburger Heide sah.

In dem Zaubermaus-Profil zog sie alle Register, die Tim Bärbels Orgel zum Pfeifen bringen. Sie überraschte mit Lateinkenntnissen, indem sie locker aus dem Handgelenk Horaz zitiert, dabei aber von vor überschäumender Metrik geschüttelt das “r” in carpe und das “m” in diem vergaß. Oh Überschwang des leidenschaftlichen Geistes. Die musisch begabte Natascha Horst hatte 4 Jahre Tambourin-Unterricht und spielte bereits seit 4 Jahren bei der Uelzener Stadtkapelle die Ersatztriangel. Beruflich ging es bei der selbständigen Pudelfriseurin seit Jahren steil bergauf, nur die Liebe blieb bei der Karriere auf der Strecke.

Sie war ihrerseits von Tim Bärbels Profil direkt eingenommen und verliebte sich unsterblich in seine Minipli. Nach dem zweiten Chat, in dem sie sich über Teppichklopfen, Wollmausjagd, Putztechnik (allg.) und Ehehygiene unterhielten war klar, dass sie sich sehen mussten. Das zweite Treffen bestand aus Zusammenziehen, was nicht weiter kompliziert war, da es sich herausgestellt hatte, dass sie nur 2 Straßen auseinander wohnten. Tim Bärbel kündigte unter Pauken und Trompeten, die Natascha Horst gleichzeitig für ihn spielte, seinen Job als freischaffender Pflasermaler und fing im Pudelsalon von Natascha Horst als Frisurenmodell, Knochenpolierer und Maskottchen an. Tim Bärbel hat durch eine Selbsthilfegruppe seine IKEA-Sucht in den Griff bekommen und als neues Hobby die Möbeltischlerei entdeckt.

Jetzt im Mai wurde das Glück perfekt, als Natascha Horst die zweieiigen Zwillinge Chantalle Mike und Ronny Jeannette gesund zur Welt brachte.

Herzlichen Glückwunsch.

Mai 8, 2008

B. O. Ring – Werk 6 – Anger

von Paul

Dieses tief emotionale Werk entstand in einer Zeit der psychischen Schräglage bei Boris, die tatsächlich dazu führte, dass er in eine Zeit der Sucht abrutschte. Die Sucht bestand in einem abnormen Konsum französischer Rohmilchprodukte, Romadur und Kiri. Boris schaffte es, sich selbst aus dem Sumpf der Käseszene zu befreien, in dem er zunächst das Saufen begann und dann den Weg zu Kokain fand, was ihn dann schlussendlich wieder in die Gesellschaft integrierte. Diese Achterbahnfahrt verarbeitete Boris in seinem autobigraphischen Malbuchroman “MoonChees et la Manie de mimolette”.

Das sagt die Fachpresse:

“Gesund!” (Wotan Maria Hass, Anger-Management Coach)

“Dieses Werk macht mich ängstlich, betroffen, wühlt mich auf, macht mich aber auch etwas durstig. Man sieht das abtriften des noch jungen Mannes in die spätere Käsesucht. ” (Sören Kennerknecht, Wunst-Magazin)

“Wut ist doch pillepalle … außerdem gibt es gar keine schreienden Trauben. Ist doch voll unrealistisch!” (Marc Bastong, Bund deutscher Botrytis-Befürworter)

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