August 10, 2009
Die 10 – Dating-Paul twittert und hinterfragt
Ja, ich twittere jetzt auch. Und heißen tue ich bei Twitter DatingPaul. Ohne “-”. Weil Twitter Im Pseudonym kein “-” zulässt. Twittern Sie auch, dann folgen sie mir doch dort.
Warum ich jetzt twittere muss ich aber erst noch herausfinden. Das ist der philosophische Aspekt des Web 2.0 – das Hinterfragen. Das geht leider furchtbar oft unter. Wer hinterfragt denn heute noch was, frage ich Sie.
Das Meiste in dieser Web 2.0-Welt wird tschechischen Tontechnikern zufolge nur deshalb gemacht, weil es geht und nicht, weil irgendwer das braucht. Und wenn es wer braucht, dann hat er sich das auch erst hinterher überlegt. Oder von seinem schlauen Hirn unbewusst überlegen lassen, weil dieses Hirn nicht damit zurecht kam, dass es sich ständig mit etwas komplett Nutzlosem beschäftigen sollte.
Ich bin mir also dem Warum-Aspekt bewusst und begebe mich nun auf die Sinnsuche. Während ich suche widme ich mich nebenbei in folgenden 10 Punkten dem Thema der Hinterfragung und hinterfrage dabei auch:
- Muss man denn wirklich dann, wenn alle mit 90 auf der linken Spur fahren, weil eben viel los ist, muss man dann wirklich lichthupend seinen Vordermann nerven. Muss man das?
- Nicht wählen ist doch auch eine Wahl? Oder?
- Geld oder Liebe? Das ist doch eine komplett beknackte Frage! Es kommt doch total auf die Mengenverhältnisse an.
- Hinterfragen kann man auch das Wort “hinterfragen” … kann man eigentlich auch vorderfragen? Und wenn ja: Wie geht das?
- “Warum tue ich das was ich heute den ganzen Tag tue?” – das sollten Sie sich jeden Tag mal fragen. Sage ich jetzt mal so.
- Kann es sein, dass diese Der-Weg-ist-das-Ziel-Transzendenz-Dummschwätzer einfach ü-ber-haupt keine ahnung haben was los ist und wie der Hase läuft?
- Wenn nach erhalt einer Geburtstagsfeiereinladung mehr darüber nachdenken, was Sie an diesem Abend anziehen, als darüber , was Sie für ein Geschenk mitbringen, dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie überhaupt hingehen sollten.
- “Die Geste zählt!” ist der allerletzte Mist. Ehrlich. Totaler Käse!
- Quantität vor Qualität ist genauso themenspezifisch wie sonst auch fast alles.
- Mitdenken ist oft besser als Nachdenken, wird aberhäufig vom Vorausdenken überholt. Kommt aber auch immer auf die Umstände an.
Schlusssatz:
Dating-Paul bloggt grade übers twittern.