August 1, 2009
Neue Kooperation gestartet: Der schlagkräftige Partner an unserer Seite
Eine groß angelegte Umfrage unter westfälischen Singles hat ergeben, dass Genuss ein absolut verbindendes Element ist und das Kulinarische grade beim Anbandeln eine, wenn nicht DIE, zentrale Rolle spielt. Wir haben daraufhin nicht lange gezögert und mit unseren Beratern in Sachen Kooperationsmanagement, Ly Oner ( unten im Bild links) und Sal Amis (unten im Bild rechts) einen neuen Partner an Land gezogen.
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Der neue Partner: Die Innung der deutschen Wursthersteller (IW).
Schon vor Jahren hat die IW eine Studie zur Wurstwirkung in Auftrag gegeben, dabei weder Kosten noch Mühen gescheut und ein eindeutiges Ergebnis erhalten, welches in folgendem Poster seinen Ausdruck findet:
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Das Poster verkaufte sich wie gemischtes Hack und sorgte für eine finanzielle Unabhängigkeit der IW.
Die IW wir im Rahmen der Kooperation mit uns humanitäre Projekte in Meppen und im Pfälzer Wald voran treiben und eine weitere Studie zum Thema: “Hausschlachtung als verbindendes Element lange haltender Beziehungen” finanzieren.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.Â
Juli 24, 2009
Kulinarische Tipps für das erste “Kochen für den neuen Schwarm”
Es ist soweit – sie haben sich ein paar mal mit Ihrer aktuellen Fokusperson getroffen, waren essen, waren im Kino, sind romatisch an Stränden flaniert, haben in den Sonnenuntergang geschaut, Steine über lauschig rauschende Bäche springen lassen, haben vielleicht zarte (oder intensivere … oder wie auch immer …) körperliche Nähe (hoffen wir mal) genossen und sind jetzt dabei, den nächsten Schritt zu wagen. Sie möchten kochen. Nehmen wir mal an, sie verwechseln nicht notorisch Messer und Pfanne und halten Fertigpizzaindenofenknallen nicht für kochen, gehen wir also grundsätzlich mal davon aus, dass das prinzipiell eine gute Idee ist. Ich, als bekennender Paul und leidenschaftlicher Koch unterstütze das vollkommen und habe deshalb zusammen mit unseren Dating-Labs und den Fachleuten aus dem Love-Loft ein paar Tipps zusammengestellt, die Sie beim ersten Kochen für die Herzensperson beachten sollten, sowohl bezüglich der Kulinaria, wie auch des ganzen Settings, also in Hinblick auf Tischdeko, Hintergrundmusik, undsoweiterundsofort – lassen Sie sich betippen … und viel Erfolg:
- Keine Austern beim ersten Kochen! Kommen Sie – unsubtiler geht es kaum. Schlimmer wird es nur noch, wenn Sie beim Servieren die ganze Zeit verschwörerisch mit den Augenbrauen wackeln.
- Servieren Sie weder Spargelröllchen mit Spargeln aus dem Glas noch Mettigel (beides rankt auf der kulinarischen Unsexykeitsskala ganz weit unten).

- Nein … bitte auch keinen Mettfuß (… Mettfuß … wer kommt den auf sowas … was ist denn mit Ihnen los?? … vielleicht sollten Sie sich das mit dem Kochen nochmal überlegen … igitt! )

- Bohnensuppe sollten Sie auch vermeiden. Denn jedes Böhnchen … Sie wissen schon. Ganz aus isses, wenn Sie diesen Tönchen-Spruch beim Servieren bringen.
- Gut: leichte, knackige Kost, die sich gut vorbereiten lässt und Sie nicht für Stunden in der Küche fest hält.
- Schlecht: Miese Hintergrundmusik. Klar, das ist eine Geschmacksfrage, deshalb ist Vorsicht geboten. Es könnte sein, dass die Erfolgschancen einer beziehungstechnischen Weiterentwicklung durch das Auflegen Ihrer Best-of-Gottlieb-Wendehals-Platte nicht gefördert werden. Vor allem wenn Sie dabei laut mitsingen und darauf bestehen eine Zweierpolonaise zu tanzen. Andererseits: Wenn das funktioniert, dann können Sie sicher sein, dass Sie einen ganz besonderen Menschen gefunden haben.
- Gut: Erdbeeren, Schokosoße und Sprühsahne in der Hinterhand zu haben – mein weiß ja nie, wie sich der Abend entwickelt.
- Schlecht: In jedem zweiten Satz erwähnen, dass Sie Erdbeeren, Schokosoße und Sprühsahne in der Hinterhand haben – und hören sie verdammtnochmal auf, die ganze Zeit verschwörerisch mit den Augenbrauen zu wackeln!
- Übermäßiger Alkoholkonsum schadet ebenfalls! Keinesfalls sollten Sie schon bei der Begrüßung Sätze sagen wie: “Heute schütten wir uns mal zentral die Leuchte voll, wat!?” oder “Gepflegtes Kampftrinken gefällig, ich hab vier Flaschen Gorbi im Eis?!”
- Keine Penisnudeln … egal was die anderen sagen …

- Nicht zu offensichtlich knickerig sein und nicht lauthals rauspossaunen, dass der Nachtischpudding beim Tengel um die Ecke zum halben Preis auslag, weil das Verfallsdatum abgelaufen und der Deckel beschädigt war.
Das wird was!
Dezember 8, 2008
Türchen8 – Feststellungen, Erkenntnisse, Pläne und Prozesse
Heute gibt es nur eine grob zusammengewürfelte Liste:
- Erkenntnis des Tages: Dem Namen Thorsten ist der Namen Horst immanent. Das ist SOOO toll!
- Das Marketing arbeitet auf höchster politischer Ebene daran, dass der zweite Weihnachtsfeiertag ein Valentinstag wird und leitet damit die konkrete Umsetzung eines schon vor längerem gefassten Plans ein.
- Es gibt das Vorhaben am 19.12. ein weihnachtliches abteilungsübergreifendes Flaschendrehturnier zu veranstalten.
- Heute morgen sagte der junge Mann, der immer die Semmeln in unserem Büro verkauft zu der jungen Frau, die immer die Semmeln im Stockwerk obendrüber verkauft: “Ich finde, deine Wurstsemmeln schauen ganz besonders lecker aus!” … und dann haben sich die beiden ganz verträumt angeschaut.
- In ner guten Woche ist Weihnachtsfeier … manche Kollegen bereiten sich bereits mit Wodkafrühschoppen und Leberliegestützen auf die Geschichte vor. Kegel von den Sysadmins hat sich ein Schulterhalfter für seinen Flachman gehäkelt (und es wird behauptet, er hätte auch ein Knöchelhalfter)
- Die Systemtheorie nahm eine einschneidende Begriffsverengung vor, indem sie Liebe neu als eine „gesellschaftliche Semantik“ bzw. als Code des Miteinander-Umgehens definierte. So formulierte Niklas Luhmann in Liebe als Passion (1982) romantische Liebe als ein Phänomen der Moderne, welches seine Grundlegung vor allem im Bürgertum des 18. Jahrhunderts erfährt.
Ich hoffe übrigens, dass sie den zweiten Advent gestern gut überstanden haben. Aktuelle Single-Studien sagen, dass immerhin 9% der Singles alleine Weihnachtshausmusik betreiben, was so dermaßen traurig ist, dass ich mir darauf jetzt erstmal einen Nachmittagsschnaps gönne. Stellen Sie sich das Bild vom 43jährigen Horst, der, schlecht rasiert mit traurigen Augen und Tränensäcken, in dem kleinen und nur leidlich aufgeräumten Wohn-Ess-Zimmer seiner 2Raumwohnung sitzt, an seinem struppigen Adventskranz 2 Kerzen brennen hat und am Fenster auf seiner verschlissenen Blockflöte etwas schief “Alle Jahre wieder” flötet. Da drückts einem doch die Tränen ins Knopfloch. Wolln Sie auch nen Schnaps?
Dezember 7, 2008
Türchen7 – Adventspaar
Im Echtzeitticker vom Love-Loft (von der DPA – der Deutschen Paarinfo Agentur) laufen ständig, permanent und rund um die Uhr die Meldungen ein, die uns täglich zu Hunderten von sich gefundenen Traumpaaren erreichen. Dort schlug grade folgende Meldung auf:
Die einzige weibliche Nikoläusin hat ihren Tannenzapfen gefunden (war die Überschrift). Geschickt bekamen wir einen Zeitungeartikel, ich meine aus der Märkischen Allgemeinen, bin aber nicht mehr so sicher. In dem Artikels tand, dass die Vollzeit-Nikoläusin, die zuvor als BFA (Bäckereifachangestellte) arbeitete, danach aber auf Nikoläusin umschulte. Die Weihnachtsfrau namens Rolf traf bei uns im Chat Ihren Traumprinzen, er heißt Käthe, und ist ulkigerweise für eine Hirschzucht Fleischausfahrer. Die beiden sind frisch verliebt undwaren bereits gemeinsam bei einem Tannbaumweitwurfwettbewerb und einem Glühweinkampftrinken.
Alles Gute Euch beiden!
Juni 6, 2008
Tipps zum ersten Treffen – aufbereitete Gesprächsfragmente
Aktuelle Untersuchungen unter Onlinedatern, die nicht online bleiben, sondern sich tatsächlich zu dem Punkt vorwagen, an dem es zu einem Treffen in der echten Welt kommt, haben gezeigt, dass es mit dem Treffen alleine noch nicht getan ist. Über dieses spannende Thema sprach ich unlängst mit meinem Kollegen Ronald von Bödefeld, dem Leiter der Abteilung Real-Date-Forschung im Love-Loft, als ich ihn durch Zufall an der Würschtelbude beim Käsekraineressen traf.
Einfach treffen und dann da so ge- oder betroffen rumstehen ist “voll öde”, wie Ronald sagte. “Der Witz bei so einem Treffen ist es ins Gespäch zu kommen!” sagt er weiterhin.
Darauf ich: “Achwas?! Ist es da eigentlich wurscht was man sagt?”
Darauf er: “Aber überhaupt nicht! Ganz im Gegenteil! Grade der ersste Satz ist der wichtigste.” (in seinem Bart hatte sich Käsekrainerkäse festgesetzt)
Darauf ich: “Sag doch mal ein paar Sätze, die man auf keinen Fall als ersten Satz bei so einem Treffen sagen sollte.”
Und das tat er dann und die Sätze gebe ich nun an Sie, lieber Leser, gerne weiter:
- “Was wächst dir denn da aus dem Hals?”
- “Ich hätts beinahe nicht geschafft, ich hatte noch einen Termin bei meinem Psychiater.”
- “Kenn ich dich nicht von den Treffen der Selbsthilfegruppe der syphilitischen Tripperpatienten?”
- “Ey, isch kenn dich aus Porno!”
- “Tschuldigung wegen der Verspätung. Mutter hatte meine Klamotten nicht raus gelegt …”
- “Wer hat dich den geschminkt – das staubt doch beim Pudern!”
Der Käsekrainerkäse hatte sich aus dem Bart einen Weg auf sein Poloshirt gebahnt und er war dankbar über den diskreten Hinweis.
Mai 19, 2008
Kleine Erfolgsgeschichte
Ich möchte Ihnen kurz eine Geschichte von zwei Menschen erzählen, die sich just bei uns gefunden haben. Eine schöne Geschichte.
Gefunden haben sich Tim Bärbel M. und Natascha Horst T., die schnell merkten, dass sie etwas gemeinsam haben, was schon früh den virtuellen Funken sprühen ließ.
Tim Bärbel, passionierter Naturist und Hobbyschwede, liest als kulturinteressierter Nichtschwimmer gerne, was im Internet über Bücher steht und suchte schon lange ein weibliches Pendant, war dabei aber beeindruckend erfolglos. Seine gehemmte, schüchterne Art und seine IKEA-Sucht führten dazu, dass es ihm unglaublich schwer fiel, Frauen anzusprechen. Zunächst ging ihm das im Internet nicht anders als in der realen Welt. Doch das wurde anders, als er das Profil von Natascha Horst T. aus der Lüneburger Heide sah.
In dem Zaubermaus-Profil zog sie alle Register, die Tim Bärbels Orgel zum Pfeifen bringen. Sie überraschte mit Lateinkenntnissen, indem sie locker aus dem Handgelenk Horaz zitiert, dabei aber von vor überschäumender Metrik geschüttelt das “r” in carpe und das “m” in diem vergaß. Oh Überschwang des leidenschaftlichen Geistes. Die musisch begabte Natascha Horst hatte 4 Jahre Tambourin-Unterricht und spielte bereits seit 4 Jahren bei der Uelzener Stadtkapelle die Ersatztriangel. Beruflich ging es bei der selbständigen Pudelfriseurin seit Jahren steil bergauf, nur die Liebe blieb bei der Karriere auf der Strecke.
Sie war ihrerseits von Tim Bärbels Profil direkt eingenommen und verliebte sich unsterblich in seine Minipli. Nach dem zweiten Chat, in dem sie sich über Teppichklopfen, Wollmausjagd, Putztechnik (allg.) und Ehehygiene unterhielten war klar, dass sie sich sehen mussten. Das zweite Treffen bestand aus Zusammenziehen, was nicht weiter kompliziert war, da es sich herausgestellt hatte, dass sie nur 2 Straßen auseinander wohnten. Tim Bärbel kündigte unter Pauken und Trompeten, die Natascha Horst gleichzeitig für ihn spielte, seinen Job als freischaffender Pflasermaler und fing im Pudelsalon von Natascha Horst als Frisurenmodell, Knochenpolierer und Maskottchen an. Tim Bärbel hat durch eine Selbsthilfegruppe seine IKEA-Sucht in den Griff bekommen und als neues Hobby die Möbeltischlerei entdeckt.
Jetzt im Mai wurde das Glück perfekt, als Natascha Horst die zweieiigen Zwillinge Chantalle Mike und Ronny Jeannette gesund zur Welt brachte.
Herzlichen Glückwunsch.
April 30, 2008
Ein Genie-Streich im Marketing
Nach einem 3tägigen Brainstorming-Bootcamp kam das Marketing mit einer Pressemeldung heraus, die medienweit für eine unglaubliche Resonanz sorgte. Nicht zuletzt wegen der genialen Lancierung der Erklärung. Von BILD bis Gallileo, vom Morgenmagazin bis SAM, von heute bis La Notte, von ZIB bis bizz, von Drehscheibe Deutschland bis hin zum Wort zum Sonntag wurde über die selbstbewusst formulierte Forderung diskutiert. Ein sagenhaftes Echo!
Um was ging es in den so beherzt angeschlagenen Thesen?
In dem Bootcamp wurden die unglaublich guten Zahlen des Valentinstags analysiert und gebrainstormt bis das Hirn matschte, wie man diese großartigen Zahlen häufiger erreichen kann. Manchmal ist die Lösung einfach zu einfach: Wir brauchen ganz einfach MEHR Valentinstage. Logisch.
Und genau darin besteht die Forderung: Mehr Valentinstage! Mindestens einen pro Quartal. In dem veröffentlichten Traktat wird auch vorgeschlagen depressive Feiertage, wie Fronleichnam, Aschermittwoch, Karfreitag oder den Tag der deutschen Einheit in einen weiteren heiteren Tag der Liebe, einen weiteren Valentinstag umzubauen. In einem Nebensatz wird auch die Möglichkeit erwähnt, den Sonntag in einen wöchentlichen Valentinstag umzubenennen, wobei nicht nur dieser Vorschlag grade im Wort zum Sonntag relativ scharf kritisiert wurde.
April 2, 2008
Noch mehr Diversifikation
Eine weitere einsame Zielgruppe wurde entdeckt. U-Bahn-Kontrolleure. Als neue Randgruppe, der ein randgruppenspezifisches Portal gebaut wird, sind U-Bahn-Kontrolleure fast schon beschlossene Sache. Meine gut unterrichteten Kontaktkreise sprechen davon, dass bereits Kooperationen mit der Münchner MVG, dem BVG in Berlin, der BOB, der Kleinblittersdorfer Bummelbahn und dem Transrapid unter Dach und Fach sind. Außerdem wird in den beiden in beachtlicher Auflage erscheinenden Spartenmagazinen “Die Fahrscheine bitte!” und “Der kleine Kontrolleur” ganzseitige Anzeigen geschaltet. Liebe Kontrolleure: Ihr wardt die längste Zeit alleine! Macht euch gefasst darauf zurück ins Leben zu treten.
März 31, 2008
Diversifikation – next steps …
Das Thema “Diversifikation” beschäftigt nach wie vor die ganze Flirt-Branche. Die Dating-Labs und das Love-Loft arbeiten permanent an der Segmentierung von Markt und Kunden. Da wird geclustert bis die Schwarte kracht. Nach intensiver Forschung und einigen Flaschen Lambrusco (Warum darf dieses Zeug eigentlich noch verkauft werden?) haben nun die führenden Köpfe aus Marketing und Produktentwicklung beschlossenen, jetzt die echte Herausforderung zu suchen und sich um eine wirklich enge Nische zu kümmern, die bisher noch von keinem Konkurrenten angegangen wurde, aber vor Einsamkeit nur so strotzt und somit jede Menge Potential bietet. PFAHLSITZER!
Unsere Vordenker sind sich einig darin, dass Pfahlsitzen groß im kommen ist. Ende der 90er war Pfalsitzen en vogue, ging dann aber wieder unter, und wurde ohne mediale Beachtung nur von einer wirklich kleinen Subkultur weiter betrieben. Im Zuge der immer schneller rollenden notorischen Retrowelle ist es aber sicher, dass auch Pfahlsitzen wieder ein heißes Eisen wird – grade bei unserer immer ziselierter werdenden Zivilisation.
Darum demnächst und nur bei uns: Pfahlsitzerdating!
(Wir werden auch die nächsten Pfahlsitzweltmeisterschaft sponsern, bei welchen wieder um den Vlad Tepes Pokal um die Wette gepfahlsessen wird, von welchen allerdings noch nicht fest steht wo und wann sie stattfinden werden. Gut im Rennen liegen aktuell Venedig und Pforzheim.)
Februar 27, 2008
Flirt Tipps vom Chef der Chat Trainer
Der Chef unserer Flirt Coaches und Chat Trainer ist Dr. Hanno von Oldenburg. Der agile 46jährige, von Hause aus studierter Mediziner, hatte fast 10 Jahre eine gut gehende Praxis für Gynäkologie, Urologie und Proktologie. “Immer allet wat mit Untenrum!”, so beschreibt der gebürtige Wuppertaler gerne lachend seine weißkittelige Berfusvergangenheit. Vor nunmehr rund 6 Jahren hat er sich dann beruflich umorientiert, wobei die genauen Gründe für diese Umorientierung nicht bekannt sind und sich darum eine Reihe von Flurlegenden, Treppenwitzen und Aufenthaltsraummythen ranken. Folgend ein paar Schlagworte aus der hierfür bekochten Gerüchteküche in alphabetischer Reihenfolge: Analmüdigikeit, Borderlinesyndrom, Depression, Hustensaftsucht, Kunstfehler, Midlifefrustrationundesnochmalwissenwollen, Opossumfamilie im Ultraschallgerät, Vagina Dialoge, Zionismus.
Bei seiner Umorientierung blieb er bei dem Phänomen des Onlinedatings hängen und erforschte das weite Feld der Partnerbörsen unter psychologischen, gesellschaftlichen, soziologischen, philosophischen und medizinischen Gesichtspunkten. Seine bahnbrechenden Erkenntnisse hielt er in mehreren Büchern fest und ich möchte hier in loser Folge nach und nach einige seiner Weisheiten und Tipps in destillierter Form verkünden:
- Vermeide Streit, wasch dich öfter
- Es gibt keine Entschuldigung für platte Flirtsprüche – deshalb: Sein lassen!
- BRÜLLEN SIE NICHT SO!
- ja … ja … ja … Humor
- “Bist du rasiert!” ist als Erstansprache so gut wie nie erfolgreich
- Das frühe Übermitteln genitaler Abmessungsdaten ist kontraproduktiv
- Vermeiden Sie doofes Chatsprech:
, *smile*, ROFL, … das wirkt infantil und unmaskulin - Achten Sie auf korrekte Orthographie: Wenn ein Text ausschaut, als wäre die Katze über die Tastatur gelatscht, ist die Ausgangssituation denkbar schlecht
- Last but not least: Selbstvertrauen, du Trottel!